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Dallar

Dieses Modell erhalten Sie in individueller Maßanfertigung bis zu einer Größe von 100 x 210 cm. Eine Art der Veredelung von Glasoberflächen ist der Siebdruck. Das Dekor wird bei diesem Verfahren per Farbauftrag über ein Sieb auf die Glasoberfläche gebracht. Bei der Farbe handelt es sich um eingefärbten Glasstaub. Während des Härteprozesses des Glases wird dieser Glasstaub mit einer Temperatur von ca. 650°C fest mit der Glasoberfläche verbunden. Die Oberfläche ist resistent gegen alle säurefreien handelsüblichen Haushaltsreinigungsmittel. Die Farbe verblasst nicht und ist UV-beständig. Für Siebdruck-Türen bieten wir Ihnen eine große Auswahl an verschiedenen Designs. Sie können alle handelsüblichen Zargen aus Holz oder Stahl verwenden. Bitte beachten Sie, dass die Farben bei vollflächigem Siebdruck aufgrund der Transparenz heller erscheinen.

Sondermaße

Individuelle Maßanfertigungen sind bis zu einer Größe von 100 x 210 cm möglich.

Montage

Grundsätzlich ist die Montage einer Ganzglastür mit 2 Personen zu empfehlen. Eine Bereitlegung aller benötigten Utensilien (Tür, Beschlag, Werkzeuge, Unterlagen etc.) vereinfacht die Montage. Beachten Sie bitte, dass Sie die Tür NIE auf harten Untergrund stellen, ohne Schutz der Glaskante, und dass Sie beim Handling nirgends anstoßen. Bei der Montage am besten Handschuhe und Schutzbrille tragen. Die Glastür ist schwer und die Handflächen sind immer fettig. Aufgrund dieser Gegebenheiten rutscht das Glas leicht aus der Hand und die Glaskante kann auf den Boden aufschlagen. Richten Sie die Tür in der Zarge aus (Luft links und rechts, oben und unten beachten) und bringen Sie die Bänder an. Vor der endgültigen Beschlagmontage reinigen Sie die Glasklemmfläche (= Stellen im Band und Schlossbereich, an denen der Beschlag klemmt) mit fettlösendem Haushaltsmittel (Spiritus). Schloss und Drücker anbringen.

Oberflächen

Die Ganzglastüren sind pflegeleicht, relativ kratzunempfindlich, form- und alterungsbeständig sowie unempfindlich gegen handelsübliche Haushaltsreinigungsmittel.

Einscheibensicherheitsglas (ESG)

Besteht aus einer einzelnen, speziell wärmebehandelten Scheibe. Das Glas wird während der Verarbeitung bis zur Transformationstemparatur (600 – 800 C°) erhitzt und anschließend abgeschreckt. Hierdurch ergeben sich außen und innen gegensätzliche Spannungsfelder, wodurch das Glas eine erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit erhält. Trotzdem kann das Glas zum Beispiel durch beschädigte Kanten/Ecken zerspringen. Glasbruch entsteht auch durch Nickel-Sulfideinschlüsse innerhalb des Türblattes, die zu einem spontanen Bruch des Türblattes führen können. Bei Bruch einer ESG-Glasscheibe zerfällt das Glastürblatt in kleine Krümel. Diese Eigenschaft entspricht der DIN 52349. Die Bezeichnung Sicherheitsglas schließt ein Zerbrechen der Glasscheibe nicht aus, es bedeutet lediglich, dass eine erhöhte Verletzungsgefahr durch messerscharfe Glasscherben reduziert wird.

Test